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Kitesurfen
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Kitesurfen, auch Kiteboarden, ist ein Wassersport, der aus dem Kitesailing entstanden ist. Beim Kitesurfen steht der Sportler auf einem Board, das Ăhnlichkeit mit einem kleinen Surfbrett oder Wakeboard aufweist. Er wird dabei von einem Lenkdrachen (engl. âkiteâ) gezogen. Wellen und der Zug des Drachen können dabei fĂŒr SprĂŒnge als UnterstĂŒtzung genutzt werden.
Contents
âą Geschichte
âą AusrĂŒstung
âą Das Board
âą Der Kite
âą Trapez
⹠Manöver
âą Steuern
âą Start des Kites
âą Wasserstart
âą Springen
âą Regeln
âą Rekorde
âą SprĂŒnge
âą Geschwindigkeit
âą Distanz
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
UrsprĂŒnge der Sportart
In den 1820er-Jahren experimentierte der englische Lehrer George Pocock mit groĂen Lenkdrachen, um damit Kutschen und kleine Boote anzutreiben. Zum Steuern verwendete er ein 4-Leinen-System, welches dem heutzutage beim Kitesurfen verwendeten sehr nahekam. Sowohl die Kutschen als auch die Schiffe konnten damit nach Lee fahren, dazu parallel und kleine SprĂŒnge absolvieren.cite-ref-jelling-1-0[1] Pococks Absicht war es, das von ihm âCharvolantâ genannte System als echte Alternative zu Pferden zu etablieren, um die zu seiner Zeit ĂŒbliche âPferdesteuerâ zu umgehen.cite-ref-lynn1-2-0[2] Sein Konzept konnte sich aber nicht durchsetzen, so dass es bis Ende des Jahrhunderts fast komplett in Vergessenheit geriet. 1903 entwickelte der Luftfahrtpionier Samuel Franklin Cody den Man-lifting Kite, verband diesen mit einem kleinen Segelboot und ĂŒberquerte damit den Ărmelkanal.cite-ref-3[3]
Die Entwicklung von Aramid- und hochfesten Polyethylenfasern in den spĂ€ten 1970er-Jahren machten den Siegeszug der Kites erst möglich. Mit diesen Materialien war es möglich, stabilere, reiĂfestere und effektivere TĂŒcher fĂŒr die Kites herzustellen. Mit dem aus Aramid- und Polyethylen hergestellten FlexiFoil-Lenkdrachen gelang es Ian Day, mit rund 40 km/h mit seinem Katamaran ĂŒber das Wasser zu fahren.cite-ref-lynn1-2-1[2]
In den 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre entwickelte der Deutsche Dieter Strasilla ein Segelsystem, mit dem sowohl auf Land als auch im Wasser und auf Schnee gesegelt werden kann. Mit dem zusammen mit seinem Bruder Udo entwickelten und patentierten âSkywingâ-System wurde dann auch das Springen und Fliegen oder Gleiten möglich.cite-ref-4[4] Strasilla und ein Freund von ihm, der Schweizer Andrea Kuhn, kombinierten das System mit Skiern, Snowboards, Grasskiern sowie selbstgebauten Buggys. In einem seiner Patente geht Strasilla auch kurz auf die Idee ein, aufblasbare Kites zum Kitesurfen zu verwenden.cite-ref-5[5]
In den 1980er-Jahren fanden unter anderem in Schweden Versuche statt, Kanus, SchlittschuhlÀufer, Skifahrer,cite-ref-harris1-6-0[6] Wasserski- und Rollschuhfahrer mit Lenkdrachen anzutreiben.cite-ref-lynn1-2-2[2]
Die BrĂŒder Bruno und Dominique Legaignoux entwickelten Anfang der 1980er aufblasbare Lenkdrachen zum Kitesurfen und lieĂen sich diese Idee im November 1984 patentieren.cite-ref-7[7] Dieser sah bereits fast genauso aus wie ein heutiger Tubekite und diente als Ausgangsmodell fĂŒr alle weiteren Entwicklungen.
1990 wurde durch den NeuseelÀnder Peter Lynn das Buggykiting entwickelt und im Ashburtoner Argyle Park erstmals angewandt. Dazu kombinierte er den Drachen mit einem dreirÀdrigen Buggy, Àhnlich einem Kettcar. Das Buggykiting wurde daraufhin zum ersten weit verbreiteten Kitesport, so dass bis 1999 rund 14.000 Kitebuggys weltweit verkauft wurden.cite-ref-lynn1-2-3[2]
Ăhnlich der Idee der Legaignoux-BrĂŒder entwickelten Anfang der 1990er der amerikanische Boeing-Aerodynamiker Bill Roeseler und sein Sohn Corey das KiteSki-System. Die Idee war es, einen Wasserski mit einem zweileinigen deltaförmigen Tubekite zu ziehen. Gesteuert werden konnte der Kite mit einer Bar (Stange). Nachdem sie sich den KiteSki patentieren lieĂen, ging dieser 1994 auf den Markt. Durch seine LuftschlĂ€uche konnte der Kite auch nach einer Wasserlandung wieder gestartet werden. Ende der 1990er verwendete Corey Roesler dann erstmals ein Brett, Ă€hnlich einem Surfboard, anstatt Wasserskiern.cite-ref-lynn1-2-4[2]
Laird Hamilton und Emmanuel Bertin demonstrierten das Kitesurfen 1996 der Ăffentlichkeit an der KĂŒste Mauis auf Hawaii und halfen dadurch, den Sport populĂ€rer zu machen.
Auch die BrĂŒder Legaignoux hielten an ihrer Idee fest, entwickelten diese weiter und brachten schlieĂlich 1997 den Wipika-Tubekite auf den Markt. Dieser hatte eine Bow-Kite-Form mit breiteren Enden als die bisherigen Kites und ermöglichte dadurch einen leichteren Wasserstart. Im selben Jahr entwickelten die Franzosen RaphaĂ«l Salles und Laurent Ness ein spezielles Kitesurfboard, was einen Beitrag zur weltweiten Verbreitung des Kitesurfens ab 1998 leistete. Erste Surfschulen lehrten nun das Kitesurfen. Der erste Wettbewerb fand im September 1998 statt, Sieger war der Amerikaner Flash Austin.cite-ref-lynn1-2-5[2]cite-ref-8[8]
Im Jahr 2000 wurde auf Maui ein neuer Freestyle-Wettbewerb ins Leben gerufen, der von Red Bull gesponsert wurde. Bei diesem Wettbewerb, der den Namen Red Bull King of the Air trug, wurden die Fahrer nach Höhe, Vielseitigkeit und Stil beurteilt. Der Wettbewerb findet noch immer jĂ€hrlich in Kapstadt, SĂŒdafrika, statt.cite-ref-9[9]
Kitesurfen wurde bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 in Buenos Aires zur offiziellen Disziplin ernannt.cite-ref-10[10]
Mixed Kite - Formula Kite wurde von World Sailing fĂŒr die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2024 ausgewĂ€hlt.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
AusrĂŒstung
Die AusrĂŒstung besteht mindestens aus Board, Kite, Bar mit Leinen, Trapez und der Safety Leash, bei Tubekites auĂerdem einer Möglichkeit, den Kite aufzupumpen. Meist wird hier eine Pumpe eingesetzt.
Die gröĂten Unterschiede bei den AusrĂŒstungsbestandteilen in Bauart und GröĂe gibt es beim Brett, der Bar und dem Drachen. Hier kann die AusrĂŒstung an Körpergewicht und Könnensstand des Sportlers sowie an unterschiedliche Wetterbedingungen, hier hauptsĂ€chlich die WindstĂ€rke, angepasst werden.
Das Board
Bis etwa 2001 waren die den Windsurfbrettern Àhnlichen Directional-Boards der dominierende Typ von Brett beim Kitesurfen. Ab dann wurden die den Wakeboards Àhnlichen Twin Tips populÀrer.
Es wird zwischen verschiedenen Arten von Boards unterschieden: Derzeit hauptsĂ€chlich Twin Tips (TT; seltener Bidirectionals, kurz Bidies, genannt) und Directional-Boards und Foilboards. Alle Boardvarianten haben im Gegensatz zu Surfbrettern beim Surfen einen geringeren Auftrieb. Dieser entsteht erst hydrodynamisch durch die Fahrt ĂŒber das Wasser. Dadurch erklĂ€ren sich auch die kleineren MaĂe der Boards, die in AbhĂ€ngigkeit von Könnensstand, WindstĂ€rke, Körpergewicht und KitegröĂe zwischen 120 und 165 cm in der LĂ€nge und etwa 26 bis 52 cm in der Breite variieren. Seit Beginn des Kitesports gab es groĂe EntwicklungssprĂŒnge. Mittlerweile sind Twin Tips am Markt verbreitet und werden von vielen Kitesurfern und den meisten Kitesurfschulen genutzt.
Die KraftĂŒbertragung der Steuerbewegung der FĂŒĂe auf das Brett erfolgt bei Twin Tips im Normalfall ĂŒber FuĂschlaufen. Es werden aber auch feste Bindungen eingesetzt. Andere Bretter wie Directional-Boards werden auch ohne Bindung oder Schlaufen gefahren.
Es lassen sich auch andere Merkmale unterscheiden wie Rocker Àhnlich zu den Rocker Ski und das sogenannte Unterwasserschiff mit unterschiedlichen Formen, die ein unterschiedliches Verhalten bei Kabbelwasser bedeuten.
Directional
Das Directional oder Directional Board, von manchen Herstellern auch Surfboard oder Waveboard genannt, wurde aus dem Wellenreiten ĂŒbernommen. Anders als bei den anderen Boardtypen ist die Bauweise bei den Directionals etwas höher und der Auftrieb etwas gröĂer. Aufgrund fehlender Finnen am Bug und der spitz zulaufenden Form ist es nur in eine Richtung fahrbar, so dass bei einem Richtungswechsel auch ein FuĂwechsel erfolgen muss.
Aufgrund seines besonderen FahrgefĂŒhls sowohl beim Fahren in gröĂeren Wellen als auch bei relativ ruhiger See ist es vor allem eine spaĂbringende Alternative zum Twin Tip. Es eignet sich sowohl fĂŒr AnfĂ€nger als auch fĂŒr Fortgeschrittene.
Twin Tip
Das Twin Tip, auch Twintip (von engl. twin tip bi-directional), wurde ursprĂŒnglich aus dem Wakeboarden adaptiert und lĂ€sst sich in beide Richtungen also bidirektional fahren. Von einigen Herstellern werden diese im Gegensatz zu den Surfboards als Kiteboards gefĂŒhrt. Es weist durch die flachere Bauweise im Unterschied zu einem Surfbrett schĂ€rfere Kanten auf. Charakteristisch ist die Symmetrie hinsichtlich âOutlineâ (Umriss), âShapeâ (Form) und Anordnung der FuĂschlaufen. Bei diesem Brett findet kein FuĂwechsel statt.
Die Twin Tips eignen sich sowohl fĂŒr Einsteiger als auch fĂŒr erfahrene Sportler, wobei bei fortgeschrittenem Könnensstand die BoardgröĂe meist abnimmt, da zu Beginn durch das leichtere Angleiten meist auf gröĂere Bretter zurĂŒckgegriffen wird.
Mutant-Board
Die Mutants sind eine Mischung aus Twin Tip und Directional Board. Die Form Ă€hnelt der eines Directionals mit einer klaren Unterscheidung zwischen Bug und Heck. Prinzipiell fĂŒr das Fahren in eine Richtung konzipiert, kann es aber aufgrund von Finnen am Bug leichter bidirektional gefahren werden. Wie bei einem Twin Tip gibt es meist zwei FuĂschlaufen.
Raceboard
Raceboards zeichnen sich sowohl durch ihr gröĂeres Volumen, als auch durch lĂ€ngere Finnen aus. Sie eignen sich wegen ihrer Bauweise eher zum sehr schnellen Fahren auf glattem Wasser.
Foilboard
Ein Foilboard (auch Hydrofoil) ist ein Brett, an dessen Unterseite sich eine schwertĂ€hnliche VerlĂ€ngerung mit TragflĂ€chen (Front- und Backwing) befindet. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit heben die TragflĂ€chen das Brett durch dynamischen Auftrieb aus dem Wasser. Die GröĂe dieser Komponenten ist von Gewicht, SegelgröĂe, Könnensstufe und WindstĂ€rke abhĂ€ngig.
FĂŒr Zuschauer vermittelt ein Foilboard den Eindruck, als wĂŒrde der Surfer wie beim Wingfoilen ĂŒber dem Wasser schweben. Foilboards sind wegen ihres in diesem Fahrmodus geringen Wasserwiderstandes besonders fĂŒr Leichtwind geeignet.
Bar, Steuerungs- und Sicherheitsleinen
Die âKitebarâ oder einfach nur âBarâ verbindet den Sportler ĂŒber 20â30 m lange Steuerungs- und Sicherheitsleinen mit dem Kite und ermöglicht dessen Steuerung hinsichtlich der Richtung und der Kraftentwicklung. Inzwischen verfĂŒgen fast alle Modelle ĂŒber mehrere Sicherheitsmechanismen zum teilweisen oder vollstĂ€ndigen Trennen vom Schirm im Falle von Gefahr und/oder Kontrollverlust ĂŒber den Schirm. Meist sind diese Sicherheitsauslösungen ein âQuickreleaseâ am âChickenloopâ (eine schnell trennbare Verbindung an der Schlaufe, an der das Trapez eingehĂ€ngt wird) und eine sogenannte âSafetyleashâ. Beim Auslösen des Quickreleases stĂŒrzt der Kite auf das Wasser und wird in der Regel drucklos, bleibt aber noch, mit einer Leine, mit dem Trapez verbunden, damit der Kite nicht verlorengeht, wĂ€hrend beim Auslösen der Safetyleash der Sportler vollstĂ€ndig vom Kite getrennt wird.
Unterschieden werden drei Bar-Systeme mit einer unterschiedlichen Anzahl von Leinen:
4-Leiner
Zwei Leinen sind fĂŒr die Ăbertragung der ZugkrĂ€fte zustĂ€ndig. Sie werden in der Mitte zur Depower-Leine zusammengefĂŒhrt und ĂŒber eine zentrale DurchfĂŒhrung sowie einer Schlaufe am Ende (Chickenloop) am Trapezhaken befestigt. Die anderen zwei Leinen (Lenkleinen oder auch Bremsleinen) werden links und rechts an den Enden der Bar befestigt. Sie ermöglichen weitere aerodynamische Manipulationen wie Lenken, Anstellwinkel verĂ€ndern oder Anbremsen.
5-Leiner
Die fĂŒnfte Leine ist zentral oder als âYâ an der Vorderkante der Fronttube des Kites befestigt. Der Drachen kann durch Zug an dieser Leine drucklos auswehen, was einen Gewinn an Sicherheit bedeutet. Beim Start aus dem Wasser hilft sie auĂerdem, durch Umklappen den Drachen in eine gĂŒnstige Startposition zu bringen. Eine trimmbare fĂŒnfte Leine dient der Stabilisierung des Drachenprofils und erweitert somit den nutzbaren Windbereich.
2-Leiner
Ein Zwei-Leiner lĂ€sst nur eine eingeschrĂ€nkte Depower des Schirms zu. Durch Loslassen der Bar kann der Schirm in einer Notsituation sofort an einer der Leinen auswehen. Er hĂ€ngt dann nur noch an der Sicherheitsleine, die oft am Trapez, frĂŒher am Handgelenk befestigt wurde. Gelegentlich wird dieses System in der AnfĂ€ngerschulung eingesetzt. Es dient dazu, den Schirm kennenzulernen und ein GefĂŒhl dafĂŒr zu bekommen.
Der Kite
Kites, auch als Schirm oder Drachen bezeichnet, gibt es in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen, die sich u. a. in AngriffsflĂ€che und Winkel des Windes unterscheiden. Mittels Leinen kann der Lenkdrachen so gesteuert werden, dass die auf den Sportler ausgeĂŒbten KrĂ€fte in Richtung und StĂ€rke variieren. Die GröĂe des Schirmes, den man einsetzt, wird vor allem in AbhĂ€ngigkeit von der WindstĂ€rke gewĂ€hlt. StĂ€rkere Winde erfordern kleinere Schirme, um Ăberbelastungen zu vermeiden. Besonders AnfĂ€nger sollten darauf achten, keinen zu groĂen Drachen zu verwenden. Hier ist zu bedenken, dass eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit eine Vervierfachung der KrĂ€fte im Kite nach sich zieht, wodurch fehlerhafte Lenkbewegungen dramatische Folgen nach sich ziehen können. So ist ein 9-mÂČ-Kite bei 6 WindstĂ€rken in der Lage, problemlos zwei erwachsene MĂ€nner aus dem Wasser zu reiĂen.
Um die auftretenden KrĂ€fte zu verringern, sind die Kites mit einer sogenannten âDepowerâ-Möglichkeit (engl. etwa EntkrĂ€ften) ausgestattet. Unter Verwendung von âDepowerâ wird der Winkel der Anströmkante des Drachens zum Wind reduziert und das Profil des Kites verĂ€ndert, so dass sich weniger Wind im Schirm fĂ€ngt und der Zug des Drachens abnimmt.
HauptsÀchlich wird zwischen Softkites und Tubekites unterschieden:
Softkites
Die Softkites oder auch Ram-Air-Kites oder Matten sehen aus wie Gleitschirme und eignen sich vor allem zur Benutzung an Land, beispielsweise beim Snowboarden oder Allterrainboarden. Es gibt aber auch Softkites mit geschlossenen Zellen, die zum Surfen auf dem Wasser benutzt werden können. Sie erhalten ihre StabilitĂ€t dadurch, dass die Luft ĂŒber Lufteinlassventile an der Anströmkante eindringen kann, dort zwischen zwei Tuchschichten âgespeichertâ bleibt und nicht mehr entweichen kann. Softkites mit offenen Zellen hingegen wĂŒrden sich bei einem Absturz im Wasser mit Wasser fĂŒllen und wĂ€ren damit nur noch schwer flugfĂ€hig. Der Begriff Ram-Air bezieht sich auf die Stauluft zwischen Ober- und Untersegel, durch die der Schirm seine Form erhĂ€lt. Die FlugstabilitĂ€t wird grundlegend durch Waageleinen erzeugt. Softkites kommen zum Teil mit 3 Leinen aus. Bei diesem System gehen die drei Waageleinen in eine Mittelleine (Frontline) und zwei Steuerleinen (Backlines) ĂŒber. Manche Matten haben hingegen AnknĂŒpfpunkte wie Tubekites (4-Leiner).
Tubekites
Tubekites haben, anders als Softkites, mehrere aufgepumpte LuftschlĂ€uche (Tubes): einen Frontschlauch (Fronttube), der dem Schirm die Form gibt, und mehrere QuerschlĂ€uche (Struts), die etwa in einem 90°-Winkel an die Fronttube angeschlossen sind und der âSegelflĂ€cheâ StabilitĂ€t geben. Diese Luftkammern werden vor dem Start auf einen Druck von rund 6â8 psi (etwa 0,4â0,6 bar) aufgepumpt. Sie verhindern nach einer Wasserlandung das Versinken des Schirms und erleichtern so den Wasserstart. Innerhalb der Tubekites wird zwischen 4 Unterarten unterschieden:
C-Kite
Der C-Kite hat seinen Namen dank seiner C-förmigen, also stĂ€rker gebogenen Schirmform. Dies fĂŒhrt zu einer kleineren OberflĂ€che, die entsprechend weniger Wind âfangenâ kann. Er zĂ€hlt zu den Tubekites, und seine Fronttube verlĂ€uft zu beiden Enden hin eckig. Der C-Kite ist die Ă€lteste Form der LEI Kites (leading-edge-inflated Kites) und ist an vier Leinen befestigt, mit der Möglichkeit auf eine fĂŒnfte Leine. Die vier Leinen sind jeweils an den Ecken der beiden Schirmenden befestigt. Der Hauptunterschied zwischen dem C-Kite und anderen Tubekites sind die fehlenden Waageleinen (bridles) an der Anströmkante, was zu einer sehr geringen Depower und zu einer stĂ€rkeren Zugkraft auf die Bar fĂŒhrt. Diese groĂen KrĂ€fte auf die Bar geben dem Kiter ein sehr direktes FahrgefĂŒhl. AuĂerdem ist es ohne Bridle schwieriger, den Kite nach einem Sturz wieder zu starten (relaunch). Mit der bereits erwĂ€hnten fĂŒnften Leine als Option ist das Starten allerdings sehr verlĂ€sslich. Um den C-Kite zu depowern, ist die richtige Technik zu verwenden. Er muss ins richtige Windfenster gesteuert werden, um die erwĂŒnschten KrĂ€fte zu erreichen. Der C-Kite wird hauptsĂ€chlich von guten Wakestyle- und Freestyle-Fahrern genutzt und ist auf Grund seiner geringen Depower-Möglichkeit und dem schwierigen Wasserstart fĂŒr AnfĂ€nger weniger geeignet.
Bow-Kites
Die Bow-Kites sind den C-Kites in der Konstruktion sehr Ă€hnlich, jedoch fĂ€llt das Profil wesentlich flacher aus, und die Fronttube verlĂ€uft nicht linear, sondern ist zu den beiden Enden hin bogenförmig herumgezogen, was zur Namensgebung fĂŒhrte. Der Bogenschirm besitzt darĂŒber hinaus âWaageschnĂŒreâ mit mehreren AnknĂŒpfungspunkten am Drachen. Durch diese optimierte Form und âAufhĂ€ngungâ kann man durch Wegschieben der Bar den Anstellwinkel des Drachens zum Wind ĂŒber einen im Vergleich gröĂeren Bereich bis nahezu 100 % Depower verstellen, das heiĂt im Normalfall zieht der Kite den Surfer nicht mehr unvermittelt nach Lee (siehe Gefahren). Damit ist der Kite sehr gut fĂŒr AnfĂ€nger geeignet und wird meist auch bei Kursen eingesetzt. Nachteilig an Bow-Kites ist das oft indirekte FluggefĂŒhl, was besonders im fortgeschrittenen Freestyle-Bereich gegenĂŒber C-Kites ein echtes Manko darstellt.
Hybrid-Kites
Hybrid-Kites bilden eine Mischung aus C-Kites und Bow-Kites. Sie sind wie Bow-Kites meist SLE- (Supported Leading Edge) Kites, bei denen die Fronttube durch Waageleinen an mehreren AnknĂŒpfpunkten stabilisiert wird. Dadurch ergibt sich Ă€hnlich wie bei Bow-Kites ein hohes Depower-Potential. Die Steuerleinen sind allerdings, Ă€hnlich wie bei C-Kites, meistens direkt am Drachen angeknĂŒpft. Daraus ergeben sich ein direkteres Flug- und LenkgefĂŒhl sowie geringere KrĂ€fte an der Bar. Diese Merkmale werden besonders von fortgeschrittenen Fahrern gefordert. FĂŒr AnfĂ€nger sind Hybrid-Kites nicht so fehlerverzeihend wie Bow- oder Delta-Kites.
Delta-Kites
Delta-Shape-Kites sind eine Weiterentwicklung der Bow-Kites. Von der französischen Kitesurfmarke F-one Kites wurden sie 2007 auf den Markt gebracht und schnell von anderen Marken nachgeahmt. Sie werden mit 4â5 Leinen geflogen. Wie die Bow-Kites bieten sie fast 100 % Depower und tragen dazu bei, den Sport sicherer zu machen. Auch Delta-Kites haben an der Fronttube Bridles (Waageleinen), die es möglich machen, den Kite in einen steileren Anstellwinkel zum Wind zu stellen, wodurch sie leichter und sicherer fĂŒr Einsteiger zu fliegen sind. Die Kites besitzen eine Deltaform und Ă€hneln den Bow-Kites. Delta-Kites sind zurzeit die Kites mit den besten Wasserstarteigenschaften. Sobald sie auf dem Wasser oder Schnee liegen, treiben sie an den Windfensterrand und lassen sich durch Ziehen an der jeweiligen Steuerleine aus dem Wasser starten. Es gibt auch kleinere Schirme bis zu 6 Quadratmeter.
Trapez
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Hauptartikel
:
Trapez (Surfen)
Ăber das Trapez wird in Verbindung mit der Bar der Anstellwinkel des Drachens gesteuert. AuĂerdem wird hier die Safetyleash befestigt. Die Zugkraft des Kites verlĂ€uft ĂŒber die Leinen auf die Bar und dann das Trapez.
Weitere AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde
âą Eine Pumpe zum Aufpumpen eines Tubekites.
âą Von einigen Kitern wird eine Boardleash genutzt, um zu verhindern, dass das Brett nach einem Sturz wegtreibt. Der Nachteil einer Boardleash ist das höhere Verletzungsrisiko. Wird eine Boardleash verwendet, sollte sie aus SicherheitsgrĂŒnden nur in Kombination mit Helm und Prallschutzweste verwendet werden. Die Mehrzahl der Kiter verzichtet daher auf die Leash, da ein verlorenes Brett auch mit dem Bodydrag erreicht werden kann.
âą Helm: Um das Verletzungsrisiko bei StĂŒrzen zu Verringern wird meist ein fĂŒr das Kitesurfen angepasster Helm empfohlen.
âą Prallschutzweste: Eine Prallschutzweste erfĂŒllt gleich zwei Funktionen. Durch die Möglichkeit, beim Kitesurfen zu springen und hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, besteht beim Aufprall auf das Wasser ein hohes Verletzungsrisiko. Daher wird sie selbst von erfahrenen Sportlern getragen, um das Risiko beispielsweise beim Trainieren neuer Tricks zu verringern. Durch ihren groĂen Auftrieb, der fast an den einer Rettungsweste herankommt, erleichtert sie auch lĂ€ngere Schwimmeinlagen, wie sie bei StĂŒrzen oftmals nötig sind. AuĂerdem schĂŒtzen sie durch ihre Polsterung und Einlagen auch den Thorax und die WirbelsĂ€ule. Dennoch ist zu beachten, dass eine Prallschutzweste keine Rettungsweste ist und daher auch nicht die gleichen Sicherheitseigenschaften, wie zum Beispiel das Ăberleben bei Bewusstlosigkeit, garantieren kann.
âą Schuhe: Sie schĂŒtzen in Stehrevieren den Kiter vor Schnittverletzungen und halten bei lĂ€ngeren Fahrten, insbesondere bei kalten Temperaturen, die FĂŒĂe warm.
âą Sportsonnenbrille: Das Beobachten des Kites erfordert hĂ€ufige Blicke in den Himmel, was besonders unangenehm ist, wenn sich die Sonne in Blickrichtung befindet. Eine Sonnenbrille verhindert die Gefahr von âVerblitzungenâ, welche durch die spiegelnde WasseroberflĂ€che entstehen und gerade in den Sommermonaten und besonders in Gegenden mit sehr hoher UV-Belastung relativ schnell auftreten können.
âą Leinenmesser (Line Cutter): Ein Schneidwerkzeug zur Durchtrennung der Leinen, sollte zum Beispiel ein unkontrollierbarer sogenannter Death Loop oder eine andere unmittelbare Gefahr mit den Leinen auftreten.
âą Safety Leash: Sie wird am Trapez befestigt, damit sich der Kitesurfende im Notfall vom Kite trennen kann. Dabei hĂ€ngt der Kite nach Auslösen der ersten Sicherheitsstufe ĂŒber diese Leine am Trapez. Wird die Safety Leash ausgelöst, ist der Kiter komplett vom Schirm gelöst.
Manöver
Steuern
Der Kitesurfer regelt seinen Kurs und seine Geschwindigkeit ĂŒber die Steuerung des Schirms und des Brettes. Die Kurse zum Wind können Ă€hnlich wie ein Segler oder Windsurfer gewĂ€hlt werden, das heiĂt in den Wind kann nicht direkt gefahren, sondern nur gekreuzt werden, dies wird auch als Höhelaufen bezeichnet.
Unterschiede ergeben sich gegenĂŒber den anderen Segelsportlern unter anderem durch die Eigengeschwindigkeit und die Flughöhe des Drachens. Letztere betrĂ€gt je nach LeinenlĂ€nge maximal 30 Meter. In dieser Höhe ist der Wind meist stĂ€rker, konstanter und freier von Turbulenzen.
Die Bar ermöglicht dem Kitesurfer, ĂŒber die Leinen den Schirm im Windfenster zu steuern und damit seinen Kurs zum Wind zu bestimmen. Zur RichtungsĂ€nderung wird die Seite der Bar, in die man fahren möchte, behutsam zum Körper hingezogen und somit der Kite in diese bewegt.
Zu Beginn lernt man das Hin- und herfahren auf Halbwindkursen. Zuerst treibt man leicht nach Lee ab, bis man Höhe halten kann. Hier ist die âHöheâ gegenĂŒber dem Wind gemeint. FĂŒr eine RichtungsĂ€nderung wird der Kite langsam in den Zenit und schlieĂlich in den anderen Teil des Windfensters bewegt. Im Prinzip hĂ€lt man an und fĂ€hrt in die andere Richtung weiter. Beim Höhelaufen spielt vor allem die Boardsteuerung durch Gewichtsverlagerung eine groĂe Rolle.
Auf dem Halbwindkurs, fĂ€hrt der Surfer etwa rechtwinklig zur Windrichtung. Durch weniger RĂŒckenlage, fĂ€hrt er ausgehend vom Halbwindkurs auf Raumwindkurs und steuert so nach Lee. Ăber stĂ€rkere RĂŒckenlage und Kantendruck fĂ€hrt er auf Amwindkurs. Durch den Raumwind- und Amwindkurs lĂ€sst sich somit nach Lee und Luv lenken oder âinâ das Windfenster hinein und âausâ dem Windfenster heraus.
Statt Anzuhalten und sich wieder ins Wasser zu setzen âstehtâ der Kiter bei der Trambahn-âHalseâ (engl. Basic Jibe) kurz, bevor er in die andere Richtung weiterfĂ€hrt. Dies ist genau genommen keine Halse, da das Heck nicht durch den Wind geht.
Alternativ kann diese RichtungsĂ€nderung auch mit einer Halse und deren Varianten erfolgen. Bei einer gecarvten Halse (eng. Carved Jibe) fĂ€hrt der Kiter einen Halbkreis nach Lee und fĂ€hrt anschlieĂend in die andere Richtung weiter, anstatt stehen zu bleiben. Carven bezeichnet hier Ă€hnlich zum Skifahren ein stĂ€rkeres Fahren auf der Kante.
Mit dem Directional ist im Unterschied zum Twin Tip auch eine Wende möglich. Manchmal wird auch das Anhalten und in die andere Richtung weiterfahren als Wenden bezeichnet.
Start des Kites
Die Vorgehensweise beim Start des Schirms ist vom eingesetzten System abhÀngig. Beim Tubekite ist ein Starthelfer sinnvoll. Er hÀlt den Schirm am Windfensterrand, wo der Schirm nicht so viel Zug entwickelt, so dass der Sportler den Schirm gefahrlos in den Zenit fliegen kann. Ohne Starthelfer kann der Schirm an einer umgeschlagenen Schirmecke mit Sand oder SandsÀcken am Boden gehalten werden. Zum Start werden die SandsÀcke durch Zug an den betreffenden Leinen abgeworfen und der Schirm steigt zum Himmel auf.
Bestimmte Ram-Air-Schirme können auch ohne Helfer gestartet werden. Diese Drachen sollten möglichst auch nicht in der direkten Leistungszone gestartet werden â es sei denn, der Wind ist unter 3 bft. Aus SicherheitsgrĂŒnden ist aber auch bei diesen Schirmen ein Helfer anzuraten, der den Sportler davor bewahrt, ungewollt nach vorne gezogen zu werden. Das gilt, insbesondere bei extrem viel Wind, auch fĂŒr den Tubekite-Start.
Wasserstart
Nach einer Wasserlandung von Tubeschirmen, bei der der Drachen meist verkehrtherum, also mit dem Frontschlauch auf dem Wasser aufliegt, versucht der Kitesurfer, den Drachen durch Be- und anschlieĂendes Entlasten (in Richtung des Schirms schwimmend) der Frontleinen den Schirm auf den âRĂŒckenâ, das heiĂt die Schirm-Oberseite, zu legen. Durch Steuerbewegungen, meist an einer der Steuerleinen, wird der Schirm vorsichtig aus der Leistungszone zum Windfensterrand bewegt. Dort kann der Schirm durch Zug an der nach oben weisenden Steuerleine wieder gestartet werden. Systeme mit einer fĂŒnften Leine am Frontschlauch (vorderer, C-förmiger Schlauch) vereinfachen das Umklappen des Drachens und damit den Wasserstart. Insbesondere ist damit auch ein Start in der Leistungszone möglich, der bei Tubeschirmen ansonsten sehr gefĂ€hrlich werden kann (âRussenstartâ), weil der Sportler je nach Windzug nach oben und vorne gerissen wird.
Liegt der Schirm verkehrtherum, ist ein sogenannter RĂŒckwĂ€rtsstart möglich, wenn der Schirm eine entsprechende Vorrichtung hat. Mattenschirme (3-/4-Leiner) lassen sich recht einfach durch Ziehen an den Backleinen (Leinen, die an der Hinterkante des Schirms angebracht sind) rĂŒckwĂ€rts starten. Der Drachen erhebt sich dann rĂŒckwĂ€rts fliegend und kann nach Erreichen von einigen Metern Höhe durch eine 180°-Drehung wieder in die VorwĂ€rtsposition gebracht werden. Einige Tubeschirme haben zum RĂŒckwĂ€rts-Start spezielle Leinen, die ĂŒber ein Umlenksystem oder direkt auf die Hinterkante des Schirms wirken, was ein RĂŒckwĂ€rtsfliegen möglich macht. RĂŒckwĂ€rtsstart-Systeme sind insbesondere zur Benutzung auf dem Land (auf Schnee) vorteilhaft.
Die sogenannten Bow-Schirme haben die Haupttube bogenförmig nach hinten geschnitten, sodass der Schirm nicht mehr mit der gesamten Vorderkante auf Land oder Wasser aufliegt. Durch eine aufgefĂ€cherte Anlenkung der vorderen Leinen sind zusĂ€tzlich die Ohren vom Untergrund bzw. Wasser abgehoben. Beim Neustart kann sich ein solcher Schirm, ohne direkt auf dem âRĂŒckenâ zu liegen, ans Windfenster bewegen und wieder hochsteigen. Der Ăbergang aus der Powerzone ist wesentlich schneller und weicher.
Delta-Shape-Kites sind zurzeit die Kites mit den besten Wasserstarteigenschaften. Sobald sie auf dem Wasser oder Schnee liegen, treiben sie an den Windfensterrand und lassen sich durch Ziehen an der jeweiligen Steuerleine aus dem Wasser starten.
Springen
Ein Kiter springt, indem er den Drachen in voller Fahrt ĂŒber den Zenit in den anderen Windfensterrand bewegt und durch den Auftrieb des Kites schlieĂlich in die Luft gehoben wird. Es lassen sich hierdurch groĂe SprĂŒnge, ĂŒber 10 m â teils schon FlĂŒge â, vollbringen. Um nicht nach vorne zu drehen und sich dadurch mit dem RĂŒcken in Flugrichtung zu befinden, sollte der Sportler eine möglichst kompakte Haltung einnehmen und eine hohe Körperspannung aufbauen. Zum Landen wird der Kite langsam wieder in den ursprĂŒnglichen Windfensterrand zurĂŒckgelenkt. Einen einfachen Sprung nennt man Basic Jump, Air oder bei einem besonders hohen und/oder weiten Sprung Big Air
Wie auch beim Snow-, Skateboarden und Ă€hnlichen Sportarten sind sowohl Flip- als auch Grab-Tricks und darĂŒber hinaus One-Foots, Board-Offs, und aus dem Wakeboarden adaptierte Tricks wie Raileys möglich.
âą Bei den Flip-Tricks kann sich der Kiter einfach nach rechts oder links horizontal um die eigene Achse drehen (360 Flip) oder vertikal nach vorn oder hinten (Fronftlip, bzw. Backflip).
âą Bei Grab-Tricks hat der Kiter noch mehr Möglichkeiten, wie das nebenstehende Schaubild verdeutlicht. Flip- und Grab-Tricks lassen sich aber auch verbinden, so dass Tricks wie â360 Melonsâ oder â720 Tailgrabsâ möglich sind.
âą Bei One-Foot-Tricks steigt der Kiter mit einem FuĂ aus der Bindung/Schlaufe aus und kombiniert dies mit einem Grab-Trick (zur Kontrolle des Boards) und ggf. einem Flip-Trick. Ein reiner One-Foot wird selten durchgefĂŒhrt, da die Wahrscheinlichkeit, das Board in der Luft zu verlieren, sehr groĂ ist.
âą Bei Board-Offs steigt der Kiter mit beiden FĂŒĂen aus der Bindung/den Schlaufen. Hier ist die Kombination mit einem Grab-Trick zwangsweise erforderlich, da man sonst das Board verlieren wĂŒrde. Auch hier ist die Kombination mit einem Flip möglich.
âą Eine besondere Sprungart stellen die Raleys dar, da bei diesen der Kiter nur noch mit der Safetyleash mit dem Kite verbunden ist (er fĂ€hrt âunhookedâ). Vor dem Absprung wird die Bar am Trapez ausgehĂ€ngt, der Kiter streckt die Arme aus und bringt durch nach hinten abgeknickte Beine das Board auf oder ĂŒber Kopfhöhe. Zum Landen muss der Sportler Arme und Beine wieder anziehen. Nach der Landung wird die Bar wieder eingehakt.
FachausdrĂŒcke beim Kitesurfen
Air time
Dauer eines Sprunges. Diese betrÀgt meist wenige Sekunden. Bei guten Windbedingungen kann die Flugdauer auch im zweistelligen Sekundenbereich liegen.
Aspect-ratio
Das VerhÀltnis zwischen Breite und Höhe des Kites (variiert bei den gÀngigen Kites zwischen High-aspect-ratio von 6,0 und Low-aspect-ratio von 3,0)
Bladder
Der aufblasbare Kunststoffschlauch, der sich in den Tubes befindet und vor dem Start des Kites aufgepumpt wird. Der Druck ist von der Umgebungstemperatur und der Wassertemperatur abhĂ€ngig. Bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Lufttemperatur kann die Bladder auch ohne Fremdeinwirkung platzen, wenn sie zuvor zu stark aufgepumpt wurde. Gibt man jedoch zu wenig Druck in die Tubes, entwickelt der Kite erst gar kein Profil, oder die Luft in den Tubes kĂŒhlt bei Kontakt mit dem Wasser so stark ab, dass der Kite sein Profil verliert und nicht mehr ohne fremde Hilfe gestartet werden kann.
C-Kite-Feeling
Damit sind die VorzĂŒge des direkten Steuerverhaltens und der niedrigen HaltekrĂ€fte des C-Kites gemeint. Die Hersteller versuchen zunehmend, diese positiven Eigenschaften auf neuere Kitemodelle (zum Beispiel Delta-Kites) zu ĂŒbertragen, die durch Verbesserung der Depower-Wirkung und anderer Sicherheitsaspekte leider etwas an C-Kite-Feeling verloren haben.
High-End
Starkwindeigenschaft â Die High-End-Eigenschaft eines Kites umfasst, wie sich ein Kite â in Bezug auf seine GröĂe â bei starkem Wind verhĂ€lt. Ein Kite mit gutem High-End bietet also bei viel Wind gute ZugkrĂ€fte und lĂ€sst sich trotzdem kontrolliert und sicher steuern.
Low-End
Leichtwindeigenschaft â Wie der Ausdruck schon vermuten lĂ€sst, handelt es sich bei der Low-End-Eigenschaft um das Gegenteil zum High-End. Ein Kite mit gutem Low-End, entfaltet bei â fĂŒr seine GröĂe â wenig Wind bereits respektable ZugkrĂ€fte und gutes Steuerverhalten.
Leading-Edge
Die Leading-Edge bezeichnet die Anströmkante des Kites, also dessen vordere Kante. Hier befindet sich beim Tubekite der vordere Schlauch (Fronttube).
Trailing-Edge
Die Trailing-Edge ist das Gegenteil der Leading-Edge und stellt die Abströmkante des Kite dar. Die Abströmkante ist die Kante, ĂŒber die der Wind den Drachen verlĂ€sst oder zuletzt berĂŒhrt. Sie befindet sich also am Ende des Kites. Die Hersteller von Kites verstĂ€rken diese Hinterkante in der Regel bewusst mit zusĂ€tzlichem Material und / oder durch Umschlagen des Materials und zusĂ€tzliche NĂ€hte. Dies ist notwendig, um eine Dehnung des Tuches zu vermeiden und die Flugeigenschaften zu verbessern.cite-ref-13[13]
New School
Die âNeue Schuleâ umfasst das Repertoire der Tricks aus dem Wakeboarden, bei denen der Kite unhooked gefahren wird. Das heiĂt, der Fahrer hĂ€ngt vor dem Trick den Chickenloop aus dem Trapez aus und ist nur noch ĂŒber die HĂ€nde an der Bar und die Safety-Leash mit dem Kite verbunden. Dies ist die Grundlage fĂŒr einige SprĂŒnge und Tricks, die eingehakt nicht möglich wĂ€ren (beispielsweise Airpass oder Handle-Pass).
Old School
Das Fahren und Springen in Manier der âAlten Schuleâ, das seit den AnfĂ€ngen des Kitesurfens existiert und bei dem der Fahrer eingehakt ist.
Projected-Area
Die FlÀche des Kite-Tuches, die vom Wind angeströmt wird und damit aerodynamisch wirksam ist.
Stall
Der Strömungsabriss (engl. stall) tritt auf, wenn zu wenig Wind ĂŒber das Profil des Kites strömt und die Kraft des Sogs, der den Kite in der Luft hĂ€lt, kleiner wird als seine eigene Gewichtskraft. Der Kite entwickelt also keinen Zug mehr und stĂŒrzt anschlieĂend auf die OberflĂ€che. Eine Sonderform ist hierbei der sogenannte âBackstallâ, der entsteht, wenn der Kite sehr tief im Windfenster steht und der Anstellwinkel des Kites durch Anziehen der Bar derart groĂ wird, dass der Wind den Kite nicht mehr nach oben zieht, sondern nach unten drĂŒckt, sich der Kite ĂŒberschlĂ€gt und letztendlich abstĂŒrzt. Dies ist ein hĂ€ufiger AnfĂ€ngerfehler. Ein âFrontstallâ wird hervorgerufen, wenn der Kite den Surfer ĂŒberfliegt. Dies passiert, wenn der Kite aus einer Position tief im Windfenster mit viel Schwung an den Windfensterrand (meist auf die 12-Uhr-Position) geflogen wird. Ein Strömungsabriss ist die Folge und der Kite fĂ€llt unkontrolliert aufs Wasser.
Wave
Eine Disziplin, bei der die Elemente des Kitesurfens mit denen des Wellenreitens kombiniert werden. Der Surfer lĂ€sst sich mit KiteunterstĂŒtzung aufs Meer hinausziehen und reitet dann dort die Wellen ab. Der Kite wird dann an den Windfensterrand gebracht, wo er kaum ZugkrĂ€fte ausbilden kann und den Surfer auf der Welle am wenigsten beeinflusst. NatĂŒrlich sind durch die VorzĂŒge des Kites dem Surfer auch andere Möglichkeiten gegeben wie gegen die Wellen anzufahren und diese als Rampen zu verwenden.
Wakestyle
Eine Disziplin bei der Tricks die ursprĂŒnglich aus dem Wakeboarden kommen beim Kiten ausgefĂŒhrt werden. Die Tricks sind dabei meist ausgehakt.
Gefahrenpotenzial
Kiten birgt wie jede Wasser- und Flugsportart Risiken, die sich reduzieren aber nicht vollstĂ€ndig ausschlieĂen lassen. UnfĂ€lle sind hĂ€ufig auf schlecht ausgebildete, auch leichtsinnige Kitesurfer sowie MĂ€ngel bei der AusrĂŒstung zurĂŒckzufĂŒhren. Insbesondere ĂŒber Land und bei festen Hindernissen ist der Kitesurfer in Gefahr. Da Kitesurfen noch eine recht neue Sportart ist und viele junge Kitesurfer ihr Können ĂŒberschĂ€tzen, gibt es regelmĂ€Ăig UnfĂ€lle, nicht selten mit schweren Verletzungen.
Durch neuere Konstruktionen der Kites und ein zunehmendes Gefahrenbewusstsein wird Kiten sicherer. Ein Verletzungsrisiko geht auch von den dĂŒnnen Leinen aus, welche unter hoher Zugspannung sehr âscharfâ sind. Das statistische Unfallrisiko beim Kitesurfen wird kontrovers diskutiert. Belastbare Belege fĂŒr das tatsĂ€chliche Risiko gibt es bisher nicht. Studien, die sich mit Kitesurf-UnfĂ€llen auseinandersetzen, behandeln die Unfallursachen und deren mögliche Vermeidung, nicht jedoch die UnfallhĂ€ufigkeit.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] Andere Studien untersuchten die VerletzungshĂ€ufigkeit im professionellen Bereich.cite-ref-16[16]
Rasche WetterĂ€nderung, insbesondere ĂŒberraschend aufkommender Sturm stellt eine besondere Gefahr dar.cite-ref-17[17]
SicherheitsmaĂnahmen
Um UnfĂ€lle zu vermeiden und sich und andere zu schĂŒtzen, sollten folgende Aspekte vorab abgeklĂ€rt werden. Insbesondere gilt dies fĂŒr AnfĂ€nger:
Kitesurfrevier
1. Das Revier sollte mindestens 3 LeinenlĂ€ngen (etwa 90 m) nach Lee breit sein, dort sollte sich ein geeigneter Notausstiegsplatz befinden, der auch mit Rettungsfahrzeugen erreicht werden kann. DarĂŒber hinaus empfiehlt es sich darauf zu achten, welche potentiellen Gefahren sich am Ufer befinden (BĂ€ume, Hochspannungsmasten etc.), welche Gefahren im Wasser auftauchen könnten (Strömungen, Riffe, SandbĂ€nke usw.) und ob in Luv irgendwelche Hindernisse stehen, die Windverwirbelungen erzeugen können.
â Hauptartikel: Liste der Windsurf-Reviere
Wind & Wetter
1. Je gröĂer die WindstĂ€rke, desto gröĂer sind die auf den Kiter wirkenden KrĂ€fte. Das eigene Können sollte daher nicht ĂŒberschĂ€tzt werden und bei groĂen WindstĂ€rken ein entsprechend kleinerer Schirm verwendet werden.
1. Zum Kiten eignet sich am besten konstanter Wind parallel zum Ufer (Sideshore) und leicht auflandiger Wind (Side-onshore Wind) mit etwa 10â35 kn (18â50 km/h, 3â8 Bft). Bei auflandigem Wind besteht die Gefahr, auf das Ufer gezogen zu werden. Ablandiger Wind eignet sich mit Abstand am wenigsten. Die Gefahr, zu weit ins Meer hinausgetrieben zu werden, ist hoch und der Wind ist in der Regel nicht laminar.
1. WĂ€hrend eines Gewitters darf wegen der Blitzschlaggefahr nicht gesurft werden (anders als bei Segelbooten, die mit Blitzableiter ausgerĂŒstet werden können, gibt es beim Kite keinen Blitzschutz).cite-ref-18[18]
Material
1. Das gesamte Material sollte vor jedem Start auf SchĂ€den und Abnutzungserscheinungen geprĂŒft werden; so ist insbesondere beim Kite der korrekte Aufbau zu ĂŒberprĂŒfen.
1. Es sollte immer ein funktionierendes Notauslösesystem an der Bar (Quickrelease) und eine Safetyleash vorhanden sein.
1. Am besten immer nur mit Helm und Prallschutzweste, insbesondere bei Verwendung einer Board-Leash, kiten.
Verhalten
1. Das Board und der Kite sollten an Land immer gut gesichert sein (am besten mit Sand oder -sÀcken, da diese einen Abrieb des mit Silikon gegen UV-Strahlung beschichteten Kites verhindern) und nie unbeobachtet bleiben.
1. Das Starten und Landen sollte immer mit einem eingewiesenen Helfer erfolgen, da dieser bei einem Unfall wÀhrend dieser beiden Phasen nach deutschem Recht mithaftet!
1. Das Ausweichen und Notsituationen wie das Trennen vom Schirm sollten gut trainiert sein.
1. Nie ĂŒber Personen starten, springen oder fahren, die sich im Flug- und Leinenradius des Kites befinden.
1. Jeder Sportler sollte nur so weit hinausfahren, wie er schwimmen kann, und nie allein kiten, damit im Notfall Hilfe geholt werden kann.
Regeln
Der Schifffahrtsverkehr wird durch internationale, zum Teil auch durch nationale, Vorschriften geregelt,cite-ref-19[19] als âVerkehrsteilnehmerâ gelten diese daher auch fĂŒr Kitesurfer. Auf der Hohen See und auf den mit dieser verbundenen GewĂ€ssern gelten die internationalen KollisionsverhĂŒtungsregeln. Zudem können in den jeweiligen HoheitsgewĂ€ssern weitere und/oder von den KollisionsverhĂŒtungsregeln abweichende Vorschriften gelten, die dann Vorrang haben. Auf innerstaatlichen FlĂŒssen, KanĂ€len und sonstigen befahrenen GewĂ€ssern wie groĂen Seen gilt die BinnenschifffahrtsstraĂen-Ordnung.cite-ref-20[20]
Rekorde
Wie bei anderen Extremsportarten gibt es auch beim Kitesurfen mehrere Rekorde in unterschiedlichen Disziplinen, wobei meist zwischen offiziellen und inoffiziellen unterschieden wird.
SprĂŒnge
Bei SprĂŒngen liegt der offizielle Rekord fĂŒr die Höhe bei rund 34,8 Meterncite-ref-21[21] und einer Weite von 250 Metern. Der lĂ€ngste bisher ĂŒber ein Video beweisbare Sprung dauerte 22 Sekunden und wurde am 28. Juli 2007 von Jessie Richman in der Golden-Gate-Meerenge vor San Francisco durchgefĂŒhrt.cite-ref-22[22]
Geschwindigkeit
Der offizielle Geschwindigkeits-Weltrekordhalter nach Version des WGPSSRC ist der Franzose Sebastian Catellan mit 56,87 Knoten (105,32 km/h) als Durchschnittsgeschwindigkeit ĂŒber 10 Sekunden am 28. Oktober 2009 bei der LĂŒderitz Speed Challenge in LĂŒderitz in Namibia.cite-ref-23[23]
Nach der Version des WSSRC liegt der offizielle Geschwindigkeits-Weltrekord bei 50,98 Knoten (94,41 km/h) bei einer gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeit ĂŒber 500 m. Er wurde vom Franzosen Alexandre Caizergues am 14. November 2009 ebenfalls in LĂŒderitz aufgestellt.cite-ref-24[24]
Laut dem Guinness-Buch der Rekorde liegt der Geschwindigkeits-Weltrekord vom US-Amerikaner Rob Douglas bei 55,65 Knoten (103 km/h). Auch dieser Rekord wurde bei der LĂŒderitz Speed Challenge am 28. Oktober 2010 erreicht.cite-ref-25[25]
Distanz
Beim Kiteboarden ist es auch möglich, lÀngere Distanzen zu fahren, daher gibt es auch in dieser (inoffiziellen) Disziplin mehrere Rekorde.
⹠Eine Rekordkombination aus Entfernung und Geschwindigkeit gelang den Franzosen Raphaël Salles, Marc Blanc und Sylvain Maurain, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 38 km/h in 5:30 Stunden 207 km, von Saint Tropez nach Calvi mit den Kites fuhren. Dabei schlugen sie Manu Bertins Rekord auf dieser Strecke, der eine Stunde lÀnger brauchte.cite-ref-28[28]
âą Natalie Clarke ĂŒberquerte am 22. MĂ€rz 2010 die 240 km lange Bass-StraĂe von Stanley in Tasmanien nach Venus Bay in Australien in 9 Stunden und 30 Minuten.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]
âą Rimas Kinka brach im November 2011 den Guinness World Record im Bereich âLongest Distance Kitesurfedâ. Er kitete 313,7 Meilen (504,8 km) in Islamorada, Florida, USA. Er war 24 Stunden unterwegs.cite-ref-31[31]
Weblinks
Commons
: Kitesurfen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Website der International Kiteboarding Association (Organisation der World Sailing Klassen im Kitesurfen)
Einzelnachweise
cite-note-jelling-11. â Jakob Jelling: Geschichte des Kitesurfens; (Memento vom 29. November 2006 im Internet Archive) Kitesurfingnow.com, abgerufen am 26. Mai 2019.
cite-note-lynn1-22. â Peter Lynn: Kurze Geschichte des Kitesurfens; (Memento vom 19. August 2006 im Internet Archive) Aquilandia.com, abgerufen am 26. Mai 2019.
cite-note-33. â Samuel Franklin Codys Man-Lifting Kite, www.design-technology.org, abgerufen am 25. August 2010
cite-note-44. â http://www.skywing.de/.
cite-note-55. â Patent DE2933050, strasilla.de, abgerufen am 25. August 2010.
cite-note-harris1-66. â Mark Harris Sea kayaking and kites (Memento vom 3. Juli 2006 im Internet Archive), July 2002.
cite-note-77. â Geschichte der Kiteentwicklung der Legaignoux BrĂŒder, inflatablekite.com, abgerufen am 25. August 2010.
cite-note-88. â Flash Austin Profil, windfinder.com, abgerufen am 25. August 2010.
cite-note-99. â Red Bull King of the Air: Learn more about the history and legends
cite-note-1010. â Kiteboarding coming to 2018 Youth Olympics
cite-note-1111. â Windfoiling included for 2024 Paris Olympics
cite-note-1212. â Formula Kite: the official foiling equipment for the Olympic Games
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cite-note-1414. â Verletzungscharakteristik im Kitesurfen (Memento vom 17. Juni 2012 im Internet Archive), PDF 230 kB, Dr. Christopher Zitzmann.
cite-note-1515. â Unfall- und PrĂ€ventionsmechanismen beim Kitesurfen unter Wettkampf- und Freizeitbedingungen, PDF 3,5 MB, Dissertation von 2009.
cite-note-1616. â Kitesurfen â sportmedizinische Aspekte, Risikofaktoren und Verletzungen. Abgerufen am 7. August 2020 (deutsch, englisch).
cite-note-1717. â Mehrere Kitesurfer bei Sturm verunglĂŒckt orf.at, 9. Juli 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.
cite-note-1818. â Kitesurfen bei Gewitter . In: addicted Sports. Abgerufen am 21. September 2023.
cite-note-1919. â Ariane Debyser: Seeverkehr: Verkehrs- und Sicherheitsregelungen | Kurzdarstellungen zur EuropĂ€ischen Union | EuropĂ€isches Parlament. In: Offizielle Website des EuropĂ€ischen Parlaments. MĂ€rz 2022, abgerufen am 21. September 2022.
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